B.A.R.F.

Für´s leibliche Wohl von Herrchen und Frauchen

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Beitragvon Bro am 28. 06. 2009 22:27

So geht es vielleicht vielen von uns: man steht im Tiergeschäft vor den fast unendlich langen Regalen an Fertigfuttersorten in allen erdenklichen Variationen. Da gibt es Futter für Welpen, Futter für aktive Hunde, Futter für alte Hunde, Futter für allergische Hunde, Futter für dicke Hunde und so weiter.

Schon jetzt gibt es über doppelt so viele Katzen- und Hundefuttersorten wie es Babynahrung gibt.

Doch was füttern wir unseren Hunden wirklich? Wir und unsere Hunde als Endverbraucher können nicht mehr nachvollziehen, was die Bestandteile der Pellets ursprünglich mal waren. Und die Inhaltsangaben lesen sich doch fast so wie die Gebrauchsanleitung eines günstigen japanischen Videorekorders...

Was ist drin im Fertigfutter?

Die größten Bestandteile der meisten handelsüblichen Fertigfuttersorten sind Getreide, Mais und Reis sowie deren Nebenprodukte. Diese Zutaten sind für Hunde schlecht bis gar nicht verwertbar, da der hundische Verdauungstrakt auf die Verwertung von tierischen Eiweißen ausgelegt ist.

Dann folgen die Angaben der „Fleisch“-Zutaten, meistens mit der Beschreibung „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“. Leider ist es so, dass das verwendete „Fleisch“ bei weitem nicht das ist, was wir es vielleicht vom Metzger kennen. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ sind zum Beispiel: Hühner: Füße, Schnabel, Federn, Kot; Rinder: Blut, Fell, Hufe, Hoden, Kot, Urin... nicht sehr lecker...

Dies alles wird dann ultrahocherhitzt, dann werden künstliche Vitamine zugesetzt, Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe und schließlich wird alles in Trockenfutter-Pellets gepresst.

Heutzutage leiden sehr viele Hunde an typischen Zivilisationskrankheiten: Allergien, Krebs, Pankreatitis, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwächen sowie Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen. In den meisten Fällen wird das Futter als Auslöser gesehen und schon der Wechsel auf eine bessere Futtersorte kann deutliche Besserungen bringen. Und trotzdem sind die Inhaltsstoffe nicht transparent für den Verbraucher.

Was ist BARF?

BARF ist ein englisches Akronym für „Bones and Raw Food“, was übersetzt so viel wie „Knochen und rohes Futter“ heißt. Man geht hier von der Annahme aus, dass es sich bei unseren Hunden um Fleisch- und Aasfresser handelt, die als Ergänzung auch pflanzliche Erzeugnisse brauchen.

Die Ernährung besteht aus überwiegend rohem Fleisch und Knochen, Innereien, sowie Gemüse, Obst, hochwertige Öle und anderen natürlichen Nahrungsergänzungen.

Gefüttert werden Hühnerhälse, Hühnerrücken (Karkassen), Putenhälse, Hühnermägen, Innereien wie Leber und Herz von Huhn und Rind, Pansen, Brustbein, Gurgel und Schlund, sowie Schaf und Wild. Es darf kein rohes Schweinefleisch gegeben werden, da dieses einen für Hunde und Katzen tödlichen Virus tragen kann.

Zu den Fleischmahlzeiten gibt man gelegentlich im Mixer zerschlagenes Gemüse und Obst. Dieser Gemüsebrei ist für Hunde zu verdauen, da die Zellwände zerstört sind und somit angedaut werden können.

Wichtig ist in jedem Fall, dass alles roh gegeben wird. Erstens werden durch Abkochen Vitamine, Mineralstoffe und andere natürliche Inhaltsstoffe zerstört. Zweitens ist gekochte Nahrung schwerer verdaulich und drittens trocknen gekochte Knochen aus und können splittern.

Sie haben doch garantiert schon mehrere Horrorgeschichten gehört, bei denen ein Hund an einem Knochen erstickt ist. Fragen Sie noch mal nach und Sie werden erfahren, dass es in den meisten Fällen Essensreste der Menschen waren, also gekochte, gebackene oder gegrillte Knochen.

Die Vorteile von BARF sind überzeugend:

· glänzendes Fell

· kaum Mundgeruch oder „Hunde“-Körpergeruch

· weiße Zähne ohne Ablagerungen

· kleine Kotmengen, die kaum riechen

· starkes Immunsystem

· erhöhte Resistenz gegen Darmparasiten

· Senkung des Allergierisikos

· langsames, gleichmäßiges Wachsen
Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, dass Dich mehr liebt als sich selbst!!!
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Re: B.A.R.F.

Beitragvon Buck, der Eisbär am 29. 06. 2009 14:53

schon wahr, aber wenn man ein 100%iger Barfer sein will, dann hat man glaube ich einen Vollzeitsjob. Denn man müßte dann ganz genau gucken wieviel von welchem Zeugs, sei es Mineralien, Spurenenelemente und schlag mich tot und was sonst noch alles gegeben werden müßte. Dazu hätte ich echt keinen Bock. Drum gibts bei uns immer im Wechsel Trockenfutter Marke LIDL/LIDL und am nächsten Tag gibts Frischfleisch -grüner Pansen-Leber-Hühnermägen,Hühnerherzen und und....
zum Fleisch gibts dann entweder Flocken, Reis, Nudel, Hüttenkäse, Karotten oder sonstwas dazu und damit fahren wir denke ich mal recht gut. Zum Frühstück gibt es von Mo-Fr Rinti dose (nicht gerade günstig, aber sie mögen es -man gönnt Hund ja sonst nichts, hi hi-)

Also ich denke mal meine Variante ist soweit ok :razz: :razz:
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Re: B.A.R.F.

Beitragvon Jean am 29. 06. 2009 22:42

kommt für uns nicht so wirklich in frage....
sind froh, dass es fertigfutter gibt
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